Groupe de champs
Gesundheitskrise in der Zentralafrikanischen Republik

Als es im April 2010 zu Angriffen der Rebellengruppe LRA in der Region Zemio kam, und plötzlich Tausende Vertriebene in der Stadt eintrafen, nahm Ärzte ohne Grenzen die Arbeit im Krankenhaus von Zemio auf. Mit vier Gesundheitsposten versuchen die Teams, auch Patienten in abgelegeneren Gegenden zu erreichen.

Außerhalb der Hauptstadt Bangui bleibt medizinische Behandlung für die meisten Menschen unerreichbar, das Gesundheitssystem im Land ist komplett zusammengebrochen. Obwohl fast alle bewaffneten Gruppen ein Friedensabkommen unterzeichnet haben, sind einige weiterhin aktiv, daher haben zu einigen umkämpften Gebieten auch humanitäre Organisationen keinen Zugang. Ärzte ohne Grenzen unterstützt landesweit 36 Gesundheitszentren und neun Krankenhäuser.

Foto: Sarah Elliot für Ärzte ohne Grenzen