Feldgruppe
Rohingya Crisis
Nach einer Welle gezielter Gewalt gegen Rohingyas im Rakhine Staat, Myanmar, sind seit dem 25. August mehr als eine halbe Million Menschen nach Bangladesch geflohen. Der jüngste Zustrom von geflüchteten Rohingyas kommt zu den Hunderttausenden von Rohingyas hinzu, die in den vergangenen Jahren bei Gewaltakten über die Grenze geflohen sind.
 
In der Nähe der provisorischen Siedlung Kutupalong im Distrikt Cox's Bazar in Bangladesch betreibt Ärzte ohne Grenzen eine medizinische Einrichtung und eine Klinik. Sowohl geflüchtete Rohingyas als auch die Bevölkerung vor Ort bekommen hier eine umfassende medizinische Grund- und Notfallversorgung sowie stationäre und Labordienstleistungen. Als Reaktion auf den Zustrom von Geflüchteten hat die Organisation ihre Wasser-, Sanitär- und medizinischen Aktivitäten für die Schutzsuchenden deutlich erhöht.