Feldgruppe
25.11.07 An einem Ort arbeiten, wo sich nur wenige Helfer hinwagen

Liebe Freunde,

Liebe Freunde,

das Buch von "Erfolgscoach" Robbins ist viel brauchbarer, als ich erwartet hätte, auch wenn ich keinen Hubschrauber brauche und kein Schloss. Welche Fragen stelle ich mir, wenn am frühen Morgen der Hahn kräht? Ungefähr solche: Warum bin ich noch so müde? Warum ist es im Zelt so kalt? Welches böse Schicksal zwingt mich, jetzt schon mein warmes Bett zu verlassen? Warum gibt es hier keine warme Dusche? Und so weiter. Die ideale Strategie, den Tag schon schlecht gelaunt zu beginnen. Robbins schlägt ein paar Fragen (morning questions) vor, die man sich stattdessen stellen könnte. Heute werde ich das mal ausprobieren:

Was in meinem Leben macht mich derzeit froh?
In einem engagierten Team zu arbeiten. Mit liebenswerten Menschen.

Was finde ich derzeit spannend?
Viel mehr über Afrika und seine Menschen zu lernen, als es mir als Tourist je möglich wäre.

Worauf bin ich stolz?

An einem Ort zu arbeiten, wo sich nur wenige Helfer hinwagen.

Wofür bin ich dankbar?

Dass ich - ursprünglich durch den Hinweis eines guten Freundes - diese spannende Alternative zum deutschen Klinikalltag entdeckt habe.

Was genieße ich zur Zeit am meisten?

Die erste Tasse starken Kaffees, wenn ich nach stundenlangem Gerüttel aus dem Jeep steige und den Feierabend einläute.

Wem fühle ich mich verbunden und verpflichtet?

Den Menschen hier, die unverschuldet zwischen die Fronten geraten sind.

Wer liebt mich? Wen liebe ich?
Da gibt es schon ein paar…

Viele Grüße
Markus