Feldgruppe
18.11.07 Heimweh, Fernweh, Heimweh, Fernweh

Liebe Freunde,

Post aus Nairobi: in zehn Tagen kann ich abreisen. Kann? Muss? Auf einmal steht die Frage im Zelt: was kommt danach?

Liebe Freunde,

Post aus Nairobi: in zehn Tagen kann ich abreisen. Kann? Muss? Auf einmal steht die Frage im Zelt: was kommt danach?

Meine Leseration ist fast aufgebraucht, ich habe mir ein Buch von Elvis geliehen. Der Autor, ein amerikanischer "Erfolgstrainer" (Coach) namens Robbins, grinst mich auf dem Umschlag selbstzufrieden an und erzählt mir schon auf den ersten Seiten, wie er es vom hungernden Hausmeister zum millionentriefenden Hubschrauberpiloten und Schlossbesitzer gebracht hat. Wie auch ich dies auch schaffen könne: ich solle mir Ziele setzen, fest an sie glauben, meine Gefühle managen, lästigen Zweifeln den Garaus machen… Ich stelle fest, dass ich mir immer noch keine Ziele setzen kann, die über den Zeitraum von ein paar Monaten oder höchstens einem Jahr hinausgehen. Und dass ich ganz froh bin, mir keine setzen zu müssen.

Ich freue mich auf Berlin und ahne zugleich, dass es mich nach ein paar Wochen im nasskalten deutschen Winter wieder in die Ferne ziehen wird. Heimweh, Fernweh, Heimweh, Fernweh… Schön ist es auch anderswo, und hier bin ich sowieso (Wilhelm Busch).

Viele Grüße
Markus