ÜBER UNS

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Musa explaining to the children of the community how to prevent and recognize the symptoms of Ebola.

Über Uns 

Ärzte ohne Grenzen leistet in mehr als 70 Ländern weltweit medizinische Arbeit - in Regionen, in denen Menschen keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung haben - sei es nach Naturkatastrophen oder aufgrund bewaffneter Konflikte, durch Flucht und Vertreibung oder in Folge sozialer Krisen. 

Medizinische Nothilfe

Die Aufgaben, die wir übernehmen, sind vielfältig. Sie reichen vom Wiederaufbau und der Inbetriebnahme von Krankenhäusern oder Gesundheitszentren über die Einrichtung mobiler Kliniken zur Versorgung von Menschen in ländlichen Gebieten bis hin zur Umsetzung von Impfkampagnen und der medizinischen Versorgung in Camps für Geflüchtete. Häufig ist zudem die psychosoziale Unterstützung der Menschen, die Einrichtung von Ernährungsprogrammen oder Wasser- und Sanitärversorgung Teil der Projekte. 

Stimmen lauter machen

Ärzte ohne Grenzen ist als humanitäre Hilfsorganisation den humanitären Prinzipien der Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit verpflichtet. Das bedeutet: Wir beziehen in Konflikten keine Stellung und leisten auf allen Seiten Hilfe, wenn diese notwendig ist und es die Lage zulässt. Wir kommunizieren unsere neutrale Haltung im Projektland, und schaffen so Akzeptanz und Vertrauen. Die medizinische Ethik bestimmt unser Handeln. Ausschlaggebend für unsere Hilfe ist allein das Maß der Not der Menschen.  

Wir unterstützen unsere Patient*innen ohne Ansehen ihrer ethnischer Herkunft, ihres Geschlecht, ihrer politischen oder religiösen Überzeugungen. Und wenn Menschen dringend unsere Hilfe benötigen, entscheiden wir zu helfen – unbeeinflusst von politischen, militärischen oder sonstigen Interessen. Die Unabhängigkeit verdanken wir unseren privaten Spender*innen, die unsere Arbeit größtenteils finanzieren.  

Zudem gehört zum Kern unserer Arbeit der sogenannte Témoignage-Auftrag. Wir bezeugen, was wir in unseren Einsätzen sehen und erleben - und berichten darüber. 

Wir informieren die Öffentlichkeit über Menschenrechtsverletzungen oder Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht. Auch wenn die Veröffentlichung dieser Verstöße nicht immer Leben rettet, so sind wir doch fest davon überzeugt, dass Schweigen töten kann. 

Zudem versuchen unsere Mitarbeiter*innen, über direkte Gespräche und stille diplomatische Kanäle Probleme und Schwierigkeiten zu thematisieren und so Lösungen mit den Verantwortlichen Akteur*innen zu finden. 

1999 ehrte das Nobelkomitee diese Fürsprache für Betroffene von Not und Gewalt mit dem Friedensnobelpreis. 

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