ÜBER UNS

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Musa explaining to the children of the community how to prevent and recognize the symptoms of Ebola.

Ärzte ohne Grenzen leistet in aller Welt Hilfe für Menschen, die keinen ausreichenden Zugang zu medizinischer Versorgung haben - sei es nach Naturkatastrophen oder aufgrund bewaffneter Konflikte, durch Flucht und Vertreibung oder in Folge sozialer Krisen.

Medizinische Nothilfe

Die Aufgaben, die übernehmen, sind dabei: Wiederaufbau und Inbetriebnahme von Krankenhäusern oder Gesundheitszentren, mobile Kliniken zur Versorgung von Menschen in ländlichen Gebieten, die Durchführung von Impfkampagnen, medizinische Versorgung in Flüchtlingslagern, psychologische Betreuung, Aufbau von Ernährungszentren, Wasser- und Sanitärprojekte sowie Gesundheitsversorgung von besonders gefährdeten Gruppen (z.B. Strassenkinder, Slumbewohner).

"Sprachrohr für Menschen in Not"

Wenn in einer Konfliktsituation Zivilisten zwischen die Fronten geraten und ihnen Hilfe verwehrt wird, setzen wir uns für diese Menschen ein. Die Organisation fühlt sich den humanitären Prinzipien der Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit verpflichtet. Zudem gehört zum Kern unserer Arbeit der sogenannte Témoignage-Auftrag. Durch das Bezeugen dessen, was wir in unseren Einsätzen beobachten, werden wir gewissermassen zum Sprachrohr für Menschen in Not.  

Wenn unsere Mitarbeiter in den Projekten bezeugen können, dass Hunger als Waffe eingesetzt wird, dass Menschen brutal vertrieben oder Zivilisten verletzt werden, informieren sie die Öffentlichkeit über Menschenrechtsverletzungen oder Verstösse gegen das humanitäre Völkerrecht. Auch wenn die Veröffentlichung dieser Verstösse nicht immer Leben rettet, so sind wir doch fest davon überzeugt, dass Schweigen töten kann.

Öffentliche Kritik ist allerdings das letzte Mittel, zu dem wir greifen. Zuvor versuchen unsere Mitarbeiter, über direkte Gespräche und stille diplomatische Kanäle Machtmissbrauch zu thematisieren und Einhalt zu gebieten. Ob Ärzte ohne Grenzen Informationen an die Medien weiterleitet, um öffentlichen Druck zu erzeugen, hängt jeweils vom Einzelfall ab, insbesondere aber davon, ob eine Veröffentlichung im Interesse der Opfer ist. 

1999 ehrte das Nobelkomitee diese Fürsprache für Opfer von Not und Gewalt mit dem Friedensnobelpreis.

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