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Alltag im Flüchtlingscamp Shousha

Hunderttausende Flüchtlinge haben seit Beginn des Konflikts in Libyen das Flüchtlingscamp Shousha passiert. Rund 4.000 Menschen können aufgrund der Situation in ihren Heimatländern nicht nach Hause zurückkehren, die meisten von ihnen stammen aus Sub-Sahara-Afrika. Sie stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Ärzte ohne Grenzen hat seit Anfang März mehr als 9.000 psychosoziale Beratungsgespräche mit Flüchtlingen geführt. Viele haben traumatisierende Erfahrungen durchlebt, auf ihrer Flucht wurden sie Opfer oder Zeugen von Gewaltausbrüchen. Schon vor dem Konflikt waren Verfolgung und Misshandlung von Flüchtlingen aus Sub-Sahara-Afrika in Libyen an der Tagesordnung.

Foto: Mattia Insolera